Wir verbinden Menschen und Prozesse. Dazu integrieren wir bewusst Menschen über Schnittstellen hinweg, um einen ganzheitlichen Blick, ein umfassenderes Verständnis der Gesamtabläufe und gegenseitiges Verstehen zu ermöglichen.
Wir sind davon überzeugt, dass die Grundidee von Kaizen überall funktioniert, wo Menschen die Zusammenhänge nachvollziehen und sich auf die Philosophie einlassen können.
Uwe Loof gilt als ausgewiesener Fachmann im System Arbeit und wird am 23. Oktober 2013
auf dem 2. Symposium „Change to Kaizen” einen Vortrag über die Konsequenzen der neuen Beschäftigungsformen für Organisationen halten. 
Heute beleuchtet der studierte Wirtschaftswissenschaftler
im Interview mit Ulrich Hinsen auf ManagementRadio die Bedeutung von Projekten im Rahmen der Prozessoptimierung in Organisationen und welche Rolle der Führungskraft dabei zukommt.
So eine der Kernaussagen von Jörg Gottschalks neuestem Blogbeitrag.
Der Geschäftsführer des Martin-Luther-Krankenhaus in Berlin und Referent auf dem
2. Symposiums “Change to Kaizen” führt dazu weiter aus:
“Man wird sich von dem Gedanken verabschieden müssen, dass durch strukturelle Änderungen und durch pure Arbeitsverdichtung große Effizienzverbesserungen oder gar –sprünge zu erwarten sind. Arbeitsverdichtung bedeutet, dass die bestehende Arbeit nur schneller und komprimierter – eben dichter – durchgeführt wird. Der Druck auf die Organisation und die Mitarbeiter wird kaum weiter zu erhöhen sein, ohne negative Wirkungen auf Qualität, Patientenzufriedenheit und Mitarbeiterzufriedenheit.” […]
Lesen Sie hier den gesamten Blogbeitrag von Jörg Gottschalk.
Und erleben Sie Herrn Gottschalk am Mittwoch, den 23. Oktober 2013 im Rahmen des 2. Symposium “Change to Kaizen - denn Organisationen werden nie besser sein als ihre Mitarbeiter”.
Ralf Volkmer, Initiator des 2. Symposium „Change to Kaizen – denn Organisationen werden nie besser sein als ihre Mitarbeiter“ haben wir Ihnen ja bereits kurz als Referent vorgestellt.
In einem Interview - geführt von Ulrich Hinsen -
äußert er sich auf ManagementRadio zum Inhalt seines Beitrags und damit auch zu seiner These, dass die meisten Organisationen in der Regel kein Wissens- sondern ein Handlungsproblem haben…
… mit diesem Zitat von Erich Hoffer, wünschen wir Ihnen ein erholsames Pfingsfest und möchten darauf hinweisen, dass Sie zu diesem Zitat eine Reihe von Vorträgen auf unserem Symposium “Change to Kaizen - Denn Organisationen werden nie besser sein als ihre Mitarbeiter” hören können.
Ihr Team der Learning Factory Beratung & Training
Zu unserem 2. Symposium Change to Kaizen am 23. und 24. Oktober 2013 in Viernheim (bei Mannheim) möchten wir Ihnen hier zwei Referenten vorstellen, welche gemeinsam einen Vortrag auf dem Symposium halten werden.
Andreas Graefe, 1967 in Salzgitter-Bad geboren, startete seine berufliche Karriere mit einer Ausbildung als Werkzeugmacher bei der Wacker-Werke GmbH & Co. KG in München.
Nach anschließender, berufsbegleitender Ausbildung zum Maschinenbautechniker und Betriebswirt VWA wechselte Herr Graefe
in diesem Unternehmen in die Betriebsmittelkonstruktion.
Weitere Arbeitsstationen in diesem Unternehmen waren u.a.: Betriebs- und Betriebseinrichtungs-planung mit Schwerpunkt Fabrik-Layout-Planung und 1999 die Übernahme der Arbeitsvorbereitung im Bereich Montage.
2005 übernahm Andreas Graefe, nach der Übernahme der Weidemann KG durch die damalige Wacker Construction Equipment AG (heute Wacker Neuson SE), als Interner Consultant den Bereich Produktion mit Schwerpunkt Planung, Realisierung des neuen benötigten Produktionswerks.
Seit 2006 ist er Produktionsleiter der Produktionsstätte Korbach innerhalb der Weidemann GmbH. 
Ralf Volkmer, Jahrgang 1959, befasste sich – nach absolvierter Lehrerausbildung in den 1980er Jahren beim REFA Bundesverband e.V.
- als Unternehmensberater im In- und Ausland in mittelständischen Unternehmen über viele Jahre mit der Reorganisation und Optimierung von Geschäftsprozessen.
Im Rahmen der Privatisierung der Deutschen Post AG entwickelte er
ein Qualifizierungskonzept zu dem Thema Arbeitssystem- und Prozessgestaltung, welches die damaligen „neuen Medien“ - wie Computer Based Training (CBT) und „klassische Methoden“ - mit Präsenzveranstaltungen verknüpfte.
Aufbauend auf seinen Erfahrungen in Trainings- und Beratungsprojekten der Prozess-organisation wurde er 1999 Mitbegründer der VC Virtual Center GmbH, welche überbetrieblichen und betrieblichen Aus- und Weiterbildungsorganisationen, Verbänden sowie kleinen und mittelständischen Unternehmen einen stufenweisen Einstieg in innovative Weiterbildungs-konzepte unter dem Einsatz der Neuen Medien (eLearning und Blended Learning) ermöglichte.
Seit Oktober 2010 ist Ralf Volkmer – als einer der Entwickler der Unternehmenssimulation „Fabrik im Seminarraum (FiS)“ - im Bereich KVP, Kaizen, Prozessorganisation und Change Management als Mitglied der Alliance „Change to Kaizen“ bei der Learning Factory Beratung & Training tätig.
Der Titel des Beitrages von Andreas Graefe und Ralf Volkmer im Rahmen des Symposiums lautet: „… sämtliche Kernprozesse an einem Tag optimieren - Sie meinen das geht nicht?“
Nachfolgend erhalten Sie inhaltliche Anmerkungen der Referenten zum Beitrag.
Wie nachhaltig sind Seminare, Workshops etc., wenn es darum geht, Mitarbeitende für das Zusammenspiel von Teilprozessen innerhalb eines gesamten Geschäftsprozesses zu sensibilisieren?
Wie anwendungssicher sind Teilnehmende einzelner Methoden aus dem KVP-Umfeld, wenn man ihnen diese via PowerPoint zu vermitteln versucht?
Darüber hinaus stellt sich ebenfalls die Frage, ob bei Qualifizierungen dieser Art der Transfer der aufgezeigten Methoden in die eigene Arbeitsumwelt gelingt und damit eine nachhaltige Verbesserung im Unternehmen erreicht werden kann.
Die Geschäftsführung der Weidemann GmbH hat mit der Durchführung der Fabrik im Seminarraum (FiS) als Inhouse-Veranstaltung am Standort Korbach einen anderen Qualifizierungsansatz gewählt. Dazu wird Andreas Graefe als Produktionsleiter der Weidemann GmbH seine Erfahrungen und Ergebnisse dieser Unternehmenssimulation im Unternehmen aufzeigen.
Im Anschluss begleiten Sie Andreas Graefe und Ralf Volkmer in einem Rundgang durch die Fabrik im Seminarraum (FiS). Erleben Sie, wie innerhalb eines gesamten Geschäftsprozesses in einer modellhaft abgebildeten Organisation Teilprozesse ineinander greifen.
Lassen Sie sich durch diesen Beitrag inspirieren, wie Teilnehmende erlebnishaft Teil eines gesamten Geschäftsprozess werden und so Verschwendung förmlich sehen lernen. Und dabei erkennen, wie sie selbst und das gesamte Team von der aktiven Mitarbeit an Verbesserungen profitieren können.
Erleben Sie den gesamten Beitrag am Mittwoch, den 23. Oktober 2013 im nH-Hotel Mannheim Viernheim im Rahmen des 2. Symposium Change to Kaizen.
Das gesamte Symposiumprogramm können Sie unter www.learning-factory.org/symposium-programm einsehen. Eine Anmeldung sowie Anmeldebedingungen finden Sie hier.
ImpulsE sind ein Veranstaltungskonzept, welches Sie bzw. Ihre Mitarbeiter zum intensiven Nachdenken anregen und gezielte Anstöße vermitteln soll.
ImpulsE-Veranstaltungen haben eine Dauer von maximal drei Stunden, wobei die Teilnehmergruppe auf jeweils 12 Teilnehmer begrenzt ist.
Alle unsere Referenten werden maximal 75 Minuten vortragen, so dass Sie und Ihre Mitarbeiter die Gelegenheit haben, mit unserem Referenten intensiv zu diskutieren und Erfahrungen vor dem Hintergrund ihrer eigenen Problemstellung auszutauschen.
Unsere ImpulsE-Veranstaltungen bieten wir ausschließlich als Inhouse-Angebot zu folgenden Themen an:
Haben Sie Fragen zu dieser Veranstaltungsform oder ein anderes, wichtiges Thema, zu welchem Sie eine ImpulsE-Veranstaltung - beispielsweise für Ihre Führungskräfte - durchführen möchten?
Dann kontaktieren Sie uns einfach per E-Mail unter kontakt@learning-factory.de.
Weitere Informationen hierzu finden Sie auf unserer Internetseite unter www.learning-factory.org.
Seit 2011 hat unsere Unternehmenssimulation Fabrik im Seminarraum (FiS) zahlreiche Partner und Partnerorganisationen gewinnen können. Eine Vielzahl von Trainer, Berater und Coaches haben über unser Partnernetzwerk ihr Portfolio um unsere Unternehmenssimulation erweitert.
Und wir freuen uns darüber, Ihnen jetzt mit Marion Höhne einen weiteren FiS-Partner für unsere Fabrik im Seminarraum (FiS) mit unseren “… vier Fragen an” vorstellen zu können.
Frau Höhne, warum haben Sie sich gerade auf das „Lean-Office“ spezialisiert?
Gibt es im Büromanagement überhaupt Einsparpotential?
Und ob! Gerade die kleinen Dinge reißen die größten Löcher ins Budget, weil sie tagtäglich immer und immer wieder passieren. Da ist beispielsweise der Außendienstmitarbeiter, der wiederholt unvollständige Aufträge übermittelt, so dass der zuständige Kollege gezwungen ist, beim Kunden oder Außendienstler noch einmal oder gar mehrmals nachzufragen. Rückfragen kosten Zeit und Geld.
Im Büromanagement ist ein immenses Einsparpotential vorhanden, da trotz aller Regelungen nicht immer alles optimal funktioniert.
Aber erst mit dieser Erkenntnis lassen sich dann auch passende Lösungen entwickeln.
So reicht es beispielsweise nicht aus, nur die Fertigung auf „Lean“ umzustellen.
Man kann nicht eine Abteilung verändern, ohne die Schnittstellen zu berühren und ebenfalls mit zu verändern. Alles sollte fein aufeinander abgestimmt sein und ggf. neu justiert werden, sobald sich Umstellungen ergeben, sonst läuft es einfach nicht rund!
Das funktioniert aber auch nur, wenn proaktives Denken und Handeln der Mitarbeiter gewünscht und gefördert wird. Klare Strukturen und optimale Prozessabläufe, wie sie das Lean-Management entwickelt, wertschätzende Kommunikation, Arbeitsplätze, die die Gesundheit nicht beeinträchtigen, all diese Faktoren sind sehr wichtig, um Ideen und Lösungen produzieren zu können, die das Unternehmen voran bringen.
Somit bewirkt das Lean-Office nicht nur eine Kostenersparnis, sondern sorgt gleichzeitig durch die Einbeziehung der Mitarbeiter für ein positives Arbeitsklima.
Warum ist aus Ihrer Sicht das positive Arbeitsklima so wichtig?
Jeder Einzelne im Unternehmen ist wichtig für den Erfolg. Aber wie sollen kreative Lösungen entwickelt werden, wenn die Mitarbeiter unter Stress stehen, weil im Unternehmen Mobbing, Konkurrenzdenken, Zeitnot u. ä. geduldet wird. Häufig möchten Vorgesetzte auch keine Vorschläge ihrer Mitarbeiter, da diese nicht von ihnen stammen. Im schlimmsten Fall gibt der Vorgesetzte diese als seine Ideen aus. Welcher Mitarbeiter hat in so einem Arbeitsklima noch die Motivation, proaktiv zu denken und zu handeln. Es gibt viele unterschiedliche Faktoren, die das Arbeitsklima und dadurch die Produktivität erheblich beeinträchtigen. Somit sind Rahmenbedingungen, die ein freies Denken und Handeln unterstützen unerlässlich, um überhaupt den Lean-Gedanken umsetzen zu können.
Seit Mai in diesem Jahr setzen auch Sie die Fabrik im Seminarraum ein? Was ist der Grund dafür?
Theorie und Praxis sind ein großer Unterschied. Ich teste immer erst die Praxistauglichkeit, bevor ich etwas weiterempfehle und so war ich nach der Teilnahme an der Fabrik im Seminarraum auch wirklich begeistert.
Fehler nicht nur zu erkennen, sondern auch den Mut zu haben, diese anzusprechen, um sie beheben zu können, war für die Teilnehmer eine Herausforderung, die sie sicherlich wachsen und aber auch nachdenken ließ. Verantwortung zu übernehmen und als Ideengeber wahrgenommen zu werden, ist für alle eine tolle und vielleicht auch neue Erfahrung.
Die Fabrik im Seminarraum ist ein ausgezeichnetes Instrument für alle Unternehmen, um den „Lean-Gedanken“ bei den Mitarbeitern ganz einfach und nachhaltig zu implementieren.
Mit wem würden Sie gern ein Gespräch führen?
Mich hat schon immer interessiert, welche Faktoren den Erfolg eines Unternehmens ausmachen. Es hängt definitiv mit der Motivation der Mitarbeiter zusammen. Von daher würde ich mich gern mit Unternehmern unterhalten, die genau das hinbekommen.
Wie könnten unsere Arbeitsplätze in der Zukunft aussehen und was für ein gigantisches Potential würde freigesetzt werden, wenn alle Mitarbeiter motiviert bei der Arbeit wären!
Marion Höhne ist seit 2004 Inhaberin von „Büro-genial“ und seit Mai 2013 FiS-Partner.
Frau Höhne hat sich auf die Prozessoptimierung im Büromanagement unter Einbeziehung von Kaizen und Sozialkompetenz spezialisiert.
Dieses im Rahmen der Durchführung von “Praxistrainings für Führungskräfte” und
Soft-Skills Seminaren.
Dazu liegt Frau Höhne der Bereich Personalentwicklung sehr am Herzen. Denn sie ist der Überzeugung, dass gute Mitarbeiter zu finden und zu halten nicht nur in der jetzigen Zeit von großer Wichtigkeit ist. Sondern dies die Basis für erfolgreiche Unternehmen darstellt, die
nicht nur Mitarbeiter beschäftigen, sondern ein Hochleistungsteam schaffen möchten.
Lernen Sie Kaizen von verschiedenen Seiten kennen – im praktischen Tun und in der Auseinandersetzung mit den Themen, die letztlich den Erfolg bestimmen.
Unternehmen, die Kaizen einführen wollen oder Kaizen bereits leben, haben im Wesentlichen drei Beweggründe: Erstens möchte jedes Unternehmen seine Wettbewerbssituation dauerhaft verbessern. Zweitens erkennen viele Unternehmen den enormen Mehrwert, den Kaizen ihnen bietet, um Geschäftsprozesse schlanker zu gestalten und immer weiter zu optimieren.
Und drittens hilft Kaizen den Unternehmen, in Zeiten besonderer geschäftlicher Herausforderungen wirksame Verbesserungsmaßnahmen zu realisieren.
In jedem Fall kommt es darauf an, gleichzeitig top-down und bottom-up zu denken und zu handeln.
Die grundlegende Entscheidung, auf Kaizen zu setzen, muss vom Top-Management des Unternehmens getroffen werden. Die Realisierung wird aber nur gelingen, wenn alle Mitarbeitenden ihr Prozesswissen, ihre Arbeitserfahrung und ihre Verbesserungsideen einbringen können und dafür Wertschätzung erhalten. In der Change to Kaizen Week wird dies für Sie erfahrbar.
Bildimpressionen aus der Fabrik im Seminarraum (FiS) an der HTL in Wolfsberg (Kärtnen).
Bettina Sauer, Lean Managerin bei der Kirson GmbH und Referentin auf unserem 2. Symposium „Change to Kaizen – denn Organisationen werden nie besser sein als ihre Mitarbeiter“ haben wir Ihnen ja bereits vorgestellt.
In einem Interview mit Ulrich Hinsen von ManagementRadio
äußert sie sich nun zum Inhalt des Vortrages und zu der von Mike Rother entdeckten Toyota-Kata, welche bei der Kirson GmbH seit nunmehr drei Jahren eingeführt wird.
Am 3. + 4. Mai führten die Kollegen Dr. Rolf Schrader und Ralf Volkmer im Rahmen eines grenzüberschreitenden Projektes an der HTL Wolfsberg unter anderem mit Teilnehmern der Firma MAHLE Filtersysteme Austria GmbH die Fabrik im Seminarraum (FiS) durch.
Dieses Veranstaltung war zugleich der Auftakt einer Kooperation zwischen der HTL Wolfsberg und uns bei welcher die Fabrik im Seminarraum (FiS) künftig im Rahmen der Ingenieurausbildung zum Einsatz kommen wird.

Dr. Rolf Schrader (FiS-Experte), OStR DI Johann Persoglia (Schulleiter), Ralf Volkmer (FiS-Experte), DI Jürgen Jantschgi (Abteilungsleiter Ingenieurausbildung)
Für unseren Kunden, ein führendes international sehr erfolgreiches, mittelständisches Unternehmen im Anlagenbau suchen wir einen Leiter Produktion und einen kaufmännischen Leiter. Der Hauptsitz des Unternehmens ist NRW.
Sie haben die Möglichkeit gemeinsam mit uns das Unternehmergeführte Unternehmen im Umfeld der Geschäftsprozessorganisation zu gestalten.
Wenn Sie mögen können Sie uns gerne unter kontakt@learning-factory.de kontaktieren.
… die Auszubildende von der Kombisteckdosen GmbH & Co. KG verabschiedet sich in das lange Wochenende und wünscht allen einen guten Start in den Wonnemonat Mai!
Wir machen auch mal eine kleine Pause - aber nur bis kommenden Monat. Dann werden wir über die FiS an der HTL Wolfsberg berichten. Dort werden unsere Kollegen Rolf Scharder und Ralf Volkmer am Freitag und Samstag die FiS durchführen. Wir sind schon jetzt ganz gespannt was sich aus dem grenzüberschreitenden Projekt zwischen Deutschland, Österreich und Slovenien ergibt.

Zu unserem 2. Symposium Change to Kaizen am 23. und 24. Oktober 2013 in Viernheim (bei Mannheim) möchten wir Ihnen heute zwei Referenten vorstellen, welche gemeinsam einen Vortrag auf dem Symposium halten werden.
Gerd Hammerschmidt, 1953 in Wuppertal geboren, absolvierte zunächst ein Studium der Betriebswirtschaftlehre an der Universität Trier. Seine berufliche Karriere startete der studierte Betriebswirtschaftler zunächst 1981 bei ABB, wo er zuletzt als Funktionsbereichsleiter für Führungskräfte und Entwicklung für den Konzern Deutschland tätig war.
1995 wechselte Gerd Hammerschmidt zur Philipp Holzmann AG als Leiter Personal Konzern. 2002 übernahm er die Geschäftsführung und die Personalleitung des Konzerns bei der Plastal GmbH, bevor er 2009 zur Pfleiderer GmbH (Holding) – ebenfalls in der Funktion als Leiter Personal Konzern – wechselte und dies bis heute ausfüllt.
Hans Hess, 1956 in Landau (Pfalz) geboren, begann seine berufliche Karriere mit einer technischen Ausbildung bei der Deutschen Telekom AG.
Von 1989 bis 1990 erfolgte eine Trainerausbildung bei der d.t.a. und
der VA-Akademie, so dass er anschließend den Aufbau des internen Vertriebstrainings der Telekom begann, was auch das Training und Coaching von Führungskräften, Verkäufern und Call Center Mitarbeitern beinhaltete. 1999 übernahm Herr Heß die Leitung des Qualifikations- consultings für Vertrieb und Service bei der der Deutschen Telekom AG, bevor er 2001 mit der Gründung von flextrain, heute HANS HESS Consulting & Training, in die Selbständigkeit wechselte.
Kreativ, erlebnisreich und umsetzungsorientiert entwickelt so der Teamspezialist als Trainer, Coach, Redner sowie Autor (Erzählbar - 111 Top-Geschichten für den professionellen Einsatz in Seminar und Coaching ) Mitarbeiter und Führungskräfte in Seminaren, Workshops, Team- und Einzelcoachings.
Der Titel des Vortrages von Gerd Hammerschmidt und Hans Heß im Rahmen des Symposiums lautet: „Zukunft hat Herkunft und Zukunft ist Veränderung“.
Nachfolgend erhalten Sie eine inhaltliche Skizzierung der Referenten zum Vortrag.
Future – Willkommen in der neuen Welt von PFLEIDERER!
Pfleiderer Holzwerkstoffe GmbH ist ein vollintegrierter Anbieter im Bereich Holzwerkstoffe für
die Möbelindustrie und den Innenausbau. Die in der Holzbranche bekannten, starken Marken Thermopal, Duropal und wodego vereinigen sich unter der Dachmarke Pfleiderer.
Das war nicht immer so…
In ihrem Vortrag blicken Gerd Hammerschmidt und Hans Heß auf einen der größten Veränderungsprozesse der Firmengeschichte, auf das Projekt „Future“ zurück und präsentieren ihnen Meilensteine und Stolpersteine. Profitieren sie von den Erfahrungen aus diesem Projekt und dem Wissen der beiden Referenten.
Die Krise als Ausgangspunkt für ein neues, starkes Unternehmen, so kann die Ausgangssituation beschrieben werden. Nachdem das Mutterunternehmen, die Pfleiderer AG, in Probleme gekommen war und der westeuropäische Markt auf absehbare Zeit keine Steigerung erwarten ließ, wurden zunächst Werke geschlossen, um die Kapazitäten an die neuen Bedingungen anzupassen. Danach folgte die Neuausrichtung zu einem integrierten Anbieter mit einheitlicher Vertriebsstruktur und einem Werksverbund. Die bisherigen Marken werden als Produktgruppen einer gemeinsamen Dachmarke Pfleiderer weitergeführt, die Unternehmensstruktur aber in eine übergreifende funktionale Organisation überführt.
Die zentralen Herausforderungen:
Der Vortrag gibt Einblicke darüber wie die Führungskräfte und Mitarbeiter der verschiedenen Ebenen und Abteilungen in das Veränderungsprojekt integriert wurden.
„Zukunft hat Herkunft“ – die bisherige Leistung erfährt hohe Wertschätzung und „erdet“ die Mitarbeiter. „Zukunft ist Veränderung“ – abholen, mitnehmen und gestalten. Die Mitarbeiter werden aktiv eingebunden, motiviert und aufgefordert, den Prozess lebendig zu begleiten. Wie die Maßnahmen ineinander greifen und die Mitarbeiter immer offener mit ihrem Wissen umgehen, neues Vertrauen und ihre Arbeitsfreude unter dem Motto „Wir sind Pfleiderer“ zurück gewinnen, erleben Sie in diesem Vortrag.
Die Referenten freuen sich auf einen lebendigen Dialog mit Ihnen.
Hören Sie den gesamten Vortrag am Donnerstag, den 24. Oktober 2013 im nH-Hotel Mannheim Viernheim im Rahmen des 2. Symposium Change to Kaizen.
Das gesamte Symposiumprogramm können Sie unter www.learning-factory.org/symposium-programm einsehen. Eine Anmeldung sowie Anmeldebedingungen finden Sie hier.
… aus der Rhein-Neckar-Zeitung / Nr. 95
Von Tobias Schopper
Eine halbe Stunde haben die Schüler der zwölften Klasse des technischen Gymnasiums an der Carl-Bosch-Schule Zeit, um Starkstromstecker zu produzieren und auszuliefern. Der Anspruch ist hoch: „Ich will 100 Prozent Qualität“, fordert der Leiter des Kurses Ralf Volkmer.
Zusammen mit Michael Harsch veranstaltet Volkmer das Training „Fabrik im Seminarraum“. Normalerweise bietet er dieses Seminar Unternehmen an. Aber Volkmer veranstaltet es auch in Schulen – kostenlos. Viele Personaler großer Firmen denken, dass junge Leute wenig Ahnung davon haben, wie ein Unternehmen funktioniert. Deshalb sollen die Schüler in der Simulation betriebswirtschaftliche Prozesse kennenlernen. „Die Schüler sollen merken: Ich bin ein Teil eines Prozesses“, sagt Harsch. „Und deshalb ist es wichtig, dass das ganze Unternehmen von der Produktion bis zur Administration nachgebildet wird.“
Der Ablauf ist klar definiert. Im ersten Schritt stellt Volkmer das fiktive Unternehmen vor. Dabei werden alle Arbeitsschritte von der Montage, über die Buchhaltung bis zur Logistik erklärt. Anschließend können sich die Schüler selbst ihre Rolle im Produktionsprozess aussuchen. Dann beginnt die erste Produktionsrunde: Das Unternehmen stellt Starkstromstecker und die zugehörigen Steckdosen her. Nach Eingang der Bestellungen haben die Schüler zwei Minuten Zeit, bis die Auslieferung an die Kunden erfolgen soll. Sie müssen also abschätzen, wie viele Einheiten das Unternehmen produziert, ohne dass unnötige
Kosten durch Überproduktion oder zu späte Lieferung entstehen.

Nach der ersten Runde wird evaluiert. „Die Schüler bekommen so eine Einführung in betriebswirtschaftliches Know-how“, erklärt Harsch. Die Unternehmensleistung wird bewertet: Wie viele Produkteinheiten wurden produziert? Wie viele wurden verkauft? Wurde pünktlich oder zu spät geliefert?
Dann sollen die Schüler selbst überlegen, was sie an ihrem System verbessern könnten, damit sie in der zweiten Runde bessere Ergebnisse erzielen. Michael Harsch zeigte sich von der Leistung der Schüler begeistert, auch wenn die Ergebnisse der ersten Runde nicht so gut sind. „Die Schüler haben unwissentlich eine Art Kanban-System entwickelt. Das ist ein besonders materialsparendes System, wie es oft in japanischen Firmen praktiziert wird.“ Und tatsächlich: In der zweiten Runde läuft es deutlich besser.
Harsch nimmt den Schülern die Angst vor Fehlern: „Fehler werden in der Gesellschaft oft als schlecht betrachtet und bestraft.“ Aber eigentlich sei ein Fehler eine Chance, es beim nächsten Mal besser zu machen. Und genau das erfahren die Schüler mit „ihrem Unternehmen“ am eigenen Leib. Ein Schüler bringt es am Ende auf den Punkt: „Das Problem beim ersten Versuch war das System – und nicht wir.“